Paracelsus Magazin 02-2013 – Buch-Empfehlung: „Ein stiller Gruß von Dir ...”

Jährlich gibt es in Deutschland mehr Tote durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, und doch handelt es sich um ein Thema, bei dem man denkt, dass es nur „den anderen passiert“, man möchte es nicht an sich herankommen lassen, das ungeliebte Tabu. Der Autorin allerdings geschah es selbst. Sie schildert die persönliche Geschichte von sich und ihrem Partner, der aufgrund schwerer Depressionen diesen Weg wählte, versucht, dabei nichts zu beschönigen. Sie kennt die Lücke, die entsteht, wenn ein nahestehender Mensch freiwillig aus dem Leben scheidet und klärt auf: Über die ambivalenten Gefühle Betroffener, über die Erlaubnis das auszusprechen, was die Wenigsten hören wollen. Wichtig ist für sie, von anderen in ähnlicher Situation zu wissen, sich auszutauschen, nicht alleine dazustehen mit ungelösten Problemen, für die keiner mehr die Verantwortung übernehmen kann. Sie hat erfahren, dass viele Menschen, auch Ärzte und Therapeuten, nicht wissen, wie sie mit Hinterbliebenen nach Suizid umgehen sollen. Deshalb räumt sie auf mit vielen Vorurteilen und Missverständnissen diesbezüglich. Natalie Katia Greve, neobooks Self-Publishing, ASIN B00AJE5GYW

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